Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser

Seit 20 Jahren und 37 Ausgaben bereichern wir mit der MIX die Migrations- und Integrationsdebatte – differenziert und lustvoll zugleich. Von Beginn an in den beiden Basler Kantonen. Zwischenzeitlich mit dem Aargau, Solothurn und Zürich. Seit 2007 bzw. 2012 und bis heute mit Bern und Graubünden. Eine Partnerschaft, die nicht nur den Herausgeberinnen, sondern hoffentlich auch Ihnen so manch neue Erkenntnis, so manchen Lacher und so manchen Lichtblick beschert hat.

Dabei ist die MIX stets mit den gesellschaftlichen Veränderungen mitgegangen. Sie hat sich von der Schwarz-Weiss-Zeitung zum farbigen Magazin entwickelt, auch mal den Namen geändert, den Sprung ins Web gewagt und auf Social Media von sich reden gemacht. Immer gab sie dabei Migrantinnen und Migranten selbst eine Stimme, gewichtete deren Perspektiven genauso wie diejenigen der Wissenschaft, der Politik, der Behörden oder der Wirtschaft. Das eröffnete der breiten Leserschaft zusätzliche Blickwinkel auf eine Thematik, die letztlich alle etwas angeht. Diese Horizonterweiterung möchten die beteiligten Kantone künftig in individuellerer Form bieten, weshalb sie beschlossen haben, ihre MIX-Kooperation per Ende Jahr zu beenden. In bewährter Form weiterhin erscheinen wird die MIX ab Herbst 2020 im Kanton Graubünden als «MIX Magazin für Vielfalt Graubünden».

Grund genug, in die Zukunft zu blicken und die letzte gemeinsame Ausgabe dem Nachwuchs in unserem Land zu widmen. Wir beleuchten die Sorgen und Herausforderungen der jungen Menschen auf dem Weg zum Erwachsenwerden, aber vor allem auch ihr Potenzial, das die Schweiz so bereichert und zu dem spannenden, vielfältigen Zukunftslabor macht, das sie heute ist.

Wir danken Ihnen herzlich für die jahrelange Treue und freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit auch künftig und auf anderen Kanälen interessiert und kritisch verfolgen.
 

Martin Bürgin, Michael Wilke, Dijana Tavra und Patricia Ganter 
Integrationsdelegierte der Kantone Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Bern und Graubünden